Aktiv in 2026
Wir lassen Taten sprechen -
unsere gestellten Anträge findet Ihr unter dem Reiter "Anträge"
Erste-Hilfe-Auffrischung und Wertschätzung: Unser Besuch im Rahmen von "GLV vor Ort" beim DRK Vlotho
Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe ‚GLV vor Ort‘ haben wir auf Einladung von Florian Schrader, Leiter des DRK Vlotho, am Donnerstag, 19.03.2026, den Standort im Zollweg besucht. Im Mittelpunkt stand für uns eine praxisnahe Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse.
Viele von uns haben ihren letzten Erste-Hilfe-Kurs vor Jahren gemacht – da ist eine Auffrischung dringend nötig!“ erklärt Björn Schrader aus unserer Ratsfraktion. Umso wertvoller war es für uns, die grundlegenden Maßnahmen noch einmal zu trainieren. Besonders spannend fanden wir, wie sich die Abläufe und Schwerpunkte in den letzten Jahren weiterentwickelt haben. „Für viele von uns war das eine wichtige Erinnerung, wie schnell man in eine Situation kommen kann, in der Erste Hilfe gefragt ist – und wie gut es tut, dann vorbereitet zu sein“, so Schrader weiter.
Doch unser Besuch war mehr als nur ein Erste-Hilfe-Kurs: Wir nutzten die Gelegenheit, um das breite Engagement des DRK Vlotho zu würdigen. Das Deutsche Rote Kreuz ist in Vlotho ein unverzichtbarer Pfeiler – ob im Rettungsdienst, bei Großschadenslagen oder in der sozialen Arbeit. Besonders beeindruckt waren wir von der engen Verzahnung von Haupt- und Ehrenamtlichen, die täglich für die Sicherheit und das Wohl der Vlothoer Bevölkerung im Einsatz sind.
Wir bedanken uns herzlich bei Florian Schrader und dem gesamten Team des DRK Vlotho für die Einladung, die praxisnahe Schulung und ihren täglichen Einsatz für die Menschen in unserer Stadt.
Haushaltsplan 2026: Besuch der Kämmerin in unserer Fraktionssitzung
De Kämmerin der Stadt, Frau Livia Fuchs, hat uns in der Fraktionsitzung besucht und den aktuellen Haushaltsplan vorgestellt. Ihre Botschaft war deutlich: Wie viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen steht auch unsere Stadt vor großen finanziellen Herausforderungen. Besonders belasten uns die hohen Pflichtabgaben – allein die Kreisumlage (13,6 Mio. Euro) und die Jugendamtsumlage (11,4 Mio. Euro) schmälern unsere,Handlungsspielräume erheblich.
Die Zahlen im Überblick:
Der Haushalt 2026 weist Aufwendungen in Höhe von 59,5 Millionen Euro aus, während die Gesamterträge bei 48,9 Millionen Euro liegen. Das ergibt ein Defizit von 10,7 Millionen Euro. Noch besorgniserregender ist die Prognose: Die Ausgleichsrücklage war Ende 2024 aufgebraucht, und der Jahresabschluss 2025 wird voraussichtlich ein Minus von 11,8 Millionen Euro ausweisen.
Haushaltssicherungskonzept unvermeidbar
Die Kämmerin machte deutlich, dass ein Haushaltssicherungskonzept unverzichtbar ist, um die Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern. In einem städtischen Konsolidierungs-Workshop Anfang Februar wurden mögliche Einsparungen in den einzelnen städtischen Fachbereichen vorgestellt.
In intensiven Diskussionen haben wir innerhab der GLV bewertet, welche Maßnahmen wir als sinnvoll erachten – etwa die Erhöhung der Hundesteuer oder die Einführung einer Übernachtungssteuer – und wo wir Einsparungen kritisch sehen.
Nächste Schritte: Diskussion im Haupt- und Finanzausschuss
Die anstehende 2. Lesung des Haushalts im Haupt- und Finanzausschuss wird zeigen, wie wir diese Herausforderungen gemeinsam bewältigen können. Es geht darum, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, die sowohl die finanzielle Stabilität als auch die Lebensqualität in unserer Stadt erhalten.
Gemeinsam die Zukunft der St. Johanniskirche gestalten: Unser offener Austausch beim grünen Stammtisch
Anlässlich unseres letzten grünen Stammtisches haben wir zum offenen Austausch über die Nachnutzung der St. Johanniskirche eingeladen. Das denkmalgeschützte Gebäude in zentraler Innenstadtlage soll nach der geplanten Aufgabe der kirchlichen Nutzung als lebendiger Begegnungsort erhalten bleiben.
Ideen für die Zukunft:
Die Kirche könnte als Außenstelle des Standesamtes, als Ort für interreligiösen Dialog, für Friedens- und Umweltinitativen oder als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und szenische Darbietungen genutzt werden. Besonders reizvoll wäre die Kombination dieserAnsätze.
Bei allen künftigen Investitionen sollten konserquent Klimaschutz-Kriterien berücksichtigt werden So könnte in Vlotho eine "Kultur-und Klimakirche" entstehen, die ökologische Verantwortung mit gesellschaftlichem Leben verbindet. Als solches wäre das Projekt nicht nur ein spiritueller und kultureller Begegnungsort, sondern auch ein innovatives Model für die Umnutzung historischer Gebäude - mit Vorbildcharakter weit über Vlotho hinaus!
Wichtig ist bei allem, dass damit keine Konkurrenz zu bestehenden sozialen und kulturellen Einrichtungen in Vlotho entsteht.
Mitmachen erwünscht!
„Die St. Johanniskirche gehört allen Vlothoer:innen – ihre Zukunft auch!"
Entscheidend für die Umsetzung ist die Bereitschaft der Vlothoer Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv in die Konzeptentwicklung einzubringen. Interessierte sind herzlich aufgerufen, sich unter peter.auslaender@gmx.de zu melden. Das nächste Planungstreffen ist bereits geplant (27.03.2026 ab 18 Uhr in der Kulturfabrik Vlotho).
Wir als GLV sehen, dass eine breite Beteiligung der Vlothoer Bürger:inn.en der Schlüssel für ein tragfähiges und nachhaltiges Nutzungskonzept sind und unterstützen die Bemühungen.
(Vlotho 05.03.2026)
Gemeinsam für Vlotho: Unsere Pläne für Natur, Kultur und Miteinander - Rückblick auf unsere Jahresklausur
Am letzten Wochenende im Januar haben wir uns im Stift Obernkirchen zu unserer jährlichen Klausurtagung getroffen. Zwei Tage lang nutzten wir die ruhige Atmosphäre, um Bilanz zu ziehen und die Weichen für 2026 zu stellen.
Jahresrückblick und Kommunalwahl
Den Auftakt bildete ein ausführlicher Rückblick auf das vergangene Jahr, angereichert mit Fotos und Daten. Besonders im Fokus stand die Kommunalwahl 2025: In offener Runde analysierten wir sowohl Erfolge als auch Verbesserungspotenziale.
Landschaftsplan: Chance für Naturschutz
Ein zentrales Thema war der anstehende Landschaftsplan. Ingo Ellermann (Kreistagsabgeordneter) und Dieter Marten (BUND Vlotho) informierten über den aktuellen Stand. Ziel ist die dauerhafte Sicherung naturnaher Lebensräume. „Der neue Landschaftsplan bietet die Chance, unsere Natur zukunftsfähig zu gestalten“, betonte Harald Kuhlmann (unser Vorsitzender im AKUAM). Bedenken von Naturnutzer:innen und Flächenbesitzer:innen wurden thematisiert – viele Sorgen erwiesen sich als unbegründet, etwa bei der wirtschaftlichen Waldnutzung.
Konkrete Pläne für 2026
Aus den Gesprächen entstanden klare Vorhaben:
- weiterhin monatlicher Stammtisch (jeden 1. Donnerstag)
- Veranstaltungen im Rahmen von „GLV vor Ort“ und „GLV lädt ein“
- Highlights: Spürnasen-Führung, Lesung zum „Vogel des Jahres 2026“, Biotop-Pflegeaktionen, Pflege des Apothekerwegs
- Stadtteilaktionen: Weihnachtsmärkte, Informationsveranstaltungen
- Angebot für Kinder/Jugendliche: Kanufahren auf Bega und Werre während der Vlothoer Ferienspiele
Motiviert und gestärkt
„Die Klausur hat uns wichtige Impulse gegeben und den Zusammenhalt gefestigt“, so Gabriele Obernolte (Ratsfraktion). Mit klaren Zielen und einem vollen Terminkalender blicken wir optimistisch auf das Jahr 2026.
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